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Das SUNLIQUID-Konsortium

Unter der Koordination der Clariant Produkte (Deutschland) GmbH nehmen fünf andere Firmen und Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Österreich, Ungarn und Rumänien am Projekt SUNLIQUID teil.


Clariant

www.clariant.com

Die Clariant Produkte (Deutschland) GmbH gehört zur Clariant-Gruppe. Clariant ist ein weltweit führendes Unternehmen für Spezialchemie mit Sitz in Muttenz in der Nähe von Basel in der Schweiz. Am 31. Dezember 2017 beschäftigte die Firma über 18.000 Arbeitskräfte.  Mit dem Ziel Agrarreststoffe klimafreundlich und effizient zu Biokraftstoff und biobasierten Chemikalien umzuwandeln, hat Clariant das sunliquid®-Verfahren entwickelt. Zur effizienten und nachhaltigen Herstellung von Zellulose-Zucker und Ethanol aus landwirtschaftlichen Reststoffen wie Stroh oder Zuckerrohr-Bagasse, nutzt der sunliquid®-Prozess eine chemikalienfreie Vorbehandlung, eine prozessintegrierte enzymatische Hydrolyse vor Ort und eine Fermentation, die simultan sowohl die C5- als auch die C6-Zucker umwandelt.

Als Teil der Clariant Produkte (Deutschland) GmbH konzentriert sich die Geschäftslinie Biofuels & Derivatives auf die Kommerzialisierung der sunliquid®-Technologie sowie die Vermarktung von Bioethanol, Lizenzen und Enzymen.

Hauptaufgaben im Projekt

  • Gesamtprojektkoordination
  • Auswertung und Bestimmung des Bauplatzes
  • Verantwortung für Basic- und Detail-Engineering
Clariant

www.clariant.com

Clariant Products Ro SRL ist eine neu gegründete Tochtergesellschaft von Clariant. Clariant ist einer der Eigentümer und Betreiber der kommerziellen sunliquid®-Anlage für die Produktion von Zellulose-Ethanol in Rumänien. Der Verantwortungsbereich von Clariant Products Ro SRL umfasst die Rohstoffversorgung und -logistik und ihre Umwandlung in Lignozellulosezucker.

Hauptaufgaben im Projekt

  • Umsetzung der Liefer- und Logistikwertschöpfungskette des Rohstoffs
  • Ausrüstungsbeschaffung und Bau der Anlage
  • Übergabe und Inbetriebnahme der Anlage

www.exporthungary.hu

ExportHungary Kft. ist ein privates Unternehmen (KMU) mit Sitz in Budapest. Ihr Hauptziel ist die Entwicklung internationaler Geschäfts- und Kooperationsbeziehungen zwischen ungarischen Unternehmen und den internationalen Märkten. Export Hungary arbeitet auch mit internationalen Unternehmen zusammen, um sie bei der Zusammenarbeit in Handel, Investition und Entwicklung mit Ungarn zu unterstützen.

Hauptaufgaben im Projekt

  • Marktforschung zur Verfügbarkeit von Rohstoffen in den festgelegten Bereichen
  • Ausarbeitung einer Strategie zur Versorgung mit Rohstoffen
  • Suche nach und Verhandlungen mit möglichen Rohstoffversorgern
  • Entwicklung eines Beauftragungssystems
Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz (EI)

www.energieinstitut-linz.at

Das Energieinstitut an der JKU Linz (EI) hat als interdisziplinäre Forschungseinrichtung umfassende Kompetenz in den Bereichen Energierecht, Energiewirtschaft und Energietechnik und realisiert Forschungsarbeiten in diesen drei Bereichen. Aufgrund dieser Ausrichtung liefert das Energieinstitut nicht nur wichtige Beiträge für tagespolitische Diskussionen, sondern leistet auch dort Pionierarbeit, wo die Fragen in der Fachöffentlichkeit erst im Entstehen sind. Am Institut werden ExpertInnen der Volkswirtschaftslehre, Verfahrenstechnik, der Rechtswissenschaften, Sozioökonomie, Umwelt- und Energietechnik und der technischen Chemie vereint. Durch vorherige Forschungsarbeiten wurde zu Thematiken der ökologischen und ökonomischen Verfahrens- und Produktbewertung, Energieerzeugung, Energieeffizienz, des Steuer- und Förderwesens sowie Energierechts ein fundiertes Wissen auf breiter Basis erlangt. Hervorzuheben ist die umfassende Expertise bei der Arbeit mit ökologischen Bewertungstools, wie etwa dem LCA-Software-Programm GaBi, der dynamischen ökonometrischen Modellierung volkswirtschaftlicher Auswirkungen, der Realisierung von Bioraffineriekonzepten im Labor- und Demonstrationsmaßstab sowie die Entwicklung einer Bewertungssystematik für Energieeffizienzmaßnahmen.

Hauptaufgaben im Projekt

Das Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität erarbeitet die Bewertung der Nachhaltigkeit des integrierten sunliquid®-Verfahrens über die gesamte Wertschöpfungskette. Durch eine vollständige Lebenszyklusanalyse wird der Zellulose-Ethanol mit fossilen Äquivalenten sowie anderen erneuerbaren Kraftstoffen verglichen.

Parallel zur Implementierung der Wertschöpfungskette werden methodische Entwicklungen im Bereich der Nachhaltigkeits- und Verfügbarkeitsbeurteilungen von Erntereststoffen für die Herstellung von Biokraftstoffen und der generelle politische Rahmen zu fortschrittlichen Biokraftstoffen erfasst.

Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH (IBB)

www.ibbnetzwerk-gmbh.com

Die IBB Netzwerk GmbH ist eine Netzwerk- und Dienstleistungsorganisation auf dem Gebiet der Industriellen Biotechnologie und Nachhaltigen Ökonomie. Ihr Ziel ist, die Umsetzung wertvoller wissenschaftlicher Erkenntnisse auf diesen Gebieten in innovative, marktfähige Produkte und Verfahren zu katalysieren. Die IBB Netzwerk GmbH managt ein interdisziplinäres Kompetenznetzwerk sowie mehrere themenspezifische Subnetzwerke. Die IBB unterstützt das Netzwerk in allen Angelegenheiten des Technologietransfers und der Öffentlichkeitsarbeit, fördert die Sichtbarkeit der Netzwerkpartner und stärkt den Dialog zu Politikern und Entscheidungsträgern. Grundlage der Arbeit ist die Vernetzung von Partnern, z. B. durch Konzipierung und Koordination von F&E-Projekten, um dadurch Innovationsvorhaben sowohl innerhalb der Biotechnologiebranche als auch über Branchen und Sektoren hinaus zu fördern.

Hauptaufgaben im Projekt

  • Unterstützung bei der Realisierung von Projektzielen und Kommunikation von Projektergebnissen durch Veranstaltungen, z. B. PR-Outreach für Farmer, Politik- und Industrie-Workshops, parlamentarische Abende, Besichtigungen der Anlage, Fortschritts- und Abschlusskonferenz
  • Unterstützung zur Teilnahme und Präsentation des Projektes auf Konferenzen, Workshops und Messen
  • Identifikation von Stakeholdern und Einbindung in entsprechende Aktivitäten
  • Durchführung einer Marktstudie, um Wissensstand und Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit über 2G-Bioethanol in Europa zu analysieren, Ausarbeitung länderspezifischer PR-Aktivitäten
  • Organisation von Meetings des Konsortiums (Kick-off- und Folgetreffen)
Bayerische Forschungsallianz GmbH (BayFOR)

www.bayfor.org

Die Bayerische Forschungsallianz GmbH (BayFOR) ist eine Gesellschaft zur Förderung des Wissenschafts- und Innovationsstandortes Bayern im Forschungsraum Europa (ERA). Dafür begleitet und berät sie bayerische Wissenschaftler und Akteure aus der Wirtschaft im Wettbewerb um regionale, nationale und europäische Mittel für Forschung, Entwicklung und Innovation. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizon 2020“. Zu diesem Zweck bieten wissenschaftliche Referenten fachspezifische Informationen, strategische Beratung und aktive Unterstützung bei der Projektanbahnung, dem Aufbau von internationalen Forschungskonsortien und der Antragstellung. Im Falle einer erfolgreichen Evaluierung unterstützt die BayFOR bei der Vertragsvorbereitung mit der Europäischen Kommission und übernimmt gegebenenfalls das Projektmanagement sowie Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit. Die BayFOR ist eine Partnereinrichtung der „Bayerischen Forschungs- und Innovationsagentur“.

Hauptaufgaben im Projekt

  • Verbreitung der Informationen
  • Gestaltung eines Corporate Design für Kommunikationsaktivitäten
  • Erstellung zielgruppenspezifischer Informationsmaterialien (Flyer, Roll-up, Informationsblätter etc.)
  • Einrichtung und Pflege digitaler Kommunikationskanäle (Projekt-Website, Newsletter)
  • Kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit und Presseaktivitäten
  • Informationen über zusätzliche Fördermöglichkeiten für das gesamte Konsortium